Wie kann die logische Verknüpfung von Master und Slave Zentralen erfolgen ?

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Das Arbeiten mit dem WebInterface und alle Funktionen die keinen ausschließlichen Bezug zu einer Komponente haben

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Wie kann die logische Verknüpfung von Master und Slave Zentralen erfolgen ?

Beitrag von h-winkelmann » 20 Dez 2016 11:07

In einer Anlage mit mehr als einer Zentrale, existiert immer ein Master und weitere Slave Zentralen. Wie muss die Verknüpfung über mehrere Standorte hinweg sinnvoll vorgenommen werden und spielt die Struktur des Netzwerkes eine Rolle ?
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Re: Wie kann die logische Verknüpfung von Master und Slave Zentralen erfolgen ?

Beitrag von h-winkelmann » 20 Dez 2016 11:17

Übersicht
Da die Beantwortung der Frage in mehrere Segmente zerfällt, werden diese als Teilantworten gegeben.
Folgende Teilantworten stehen zur Verfügung:

Schlagworte:
Thema: {xLeistungsmerkmal}
Projektschritt: {xPlanung}
Artikel Zentralen: xGRµZENP
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Re: Wie kann die logische Verknüpfung von Master und Slave Zentralen erfolgen ?

Beitrag von h-winkelmann » 20 Dez 2016 11:39

Grundstruktur Typ 1, "Ein Netzwerk, linear"
BCM Struktur #1.png
BCM Struktur #1.png (21.44 KiB) 4964 mal betrachtet
Die Darstellung zeigt die am Häufigsten realisierte Struktur des Netzwerkes und der Beziehung zwischen Master und Slaves. Aus der Sicht des Masters liegen alle Slaves im gleichen Netzwerk und alle Slaves sind diesem Master zugeordnet. Dabei spielt die Aufteilung in mehrere Standorte keine Rolle, denn das Netzwerk wird über eine VPN Verbindung erweitert.

Vorteile:
- einfache Programmierung. Zur Erinnerung: alle Einstellungen werden von der IP Adresse des Master aus vorgenommen. Daher müssen die Slaves auch in diesem Netzwerk Adressbereich erreichbar sein.
- über das Webinterface einfach für den Slave den einen Master als solchen deklarieren, fertig

Nachteile:
- es wird ein dynDNS Account benötigt, wenn nicht mit fester IP Adresse gearbeitet werden kann.
- der VPN Tunnel muss bauseitig funktionsfähig realisiert sein
- mit einer wachsenden Anzahl an Slaves wird der Datenabgleich für den einen Master immer aufwendiger
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Re: Wie kann die logische Verknüpfung von Master und Slave Zentralen erfolgen ?

Beitrag von h-winkelmann » 20 Dez 2016 12:00

Grundstruktur Typ 2, "Ein Netzwerk, Baum"
BCM Struktur #2.png
BCM Struktur #2.png (25.17 KiB) 4963 mal betrachtet
Die Darstellung zeigt die deutlich seltner realisierte Beziehung zwischen Master und Slaves. Aus der Sicht des Masters liegen alle Slaves im gleichen Netzwerk. Jedoch können einige Slaves als lokaler Master betrieben werden. Wie in der Grundstruktur Typ 1 spielt die Aufteilung in mehrere Standorte keine Rolle, denn das Netzwerk wird über eine VPN Verbindung erweitert.

Vorteile:
- der/die lokalen Master entlasten den Master bei der Funktion des Datenabgleiches, da sie die Anfragen des Masters quasi bündeln

Nachteile:
- es wird ein dynDNS Account benötigt, wenn nicht mit fester IP Adresse gearbeitet werden kann.
- der VPN Tunnel muss bauseitig funktionsfähig realisiert sein
- etwas "komplizierter" zu konfigurieren, da die Slaves dem lokalen Master zugeordnet werden müssen. Der lokale Master ist am Master als Slave angemeldet. In der Darstellung der Zentralen Struktur im Menü STARTSEITE > KOMPONENTEN > ZENTRALE ist der lokale Master als solcher bezeichnet. Die dem lokalen Master zugeordneten Slaves sind nach rechts eingerückt dargestellt.
lokaler Master Slave_k.JPG
lokaler Master Slave_k.JPG (29.86 KiB) 4963 mal betrachtet
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Re: Wie kann die logische Verknüpfung von Master und Slave Zentralen erfolgen ?

Beitrag von h-winkelmann » 20 Dez 2016 12:37

Grundstruktur Typ 3, "entfernte Netzwerke"
BCM Struktur #3.png
BCM Struktur #3.png (29.28 KiB) 4961 mal betrachtet
Die Darstellung zeigt die Struktur von mehreren Netzwerken / Standorten die über das Internet zusammengeschaltet werden. Bei der Zusammenschaltung in dieser Art, müssen lokale Master die weiteren Slaves ihrer entfernten Anlage zusammenfassen. Der Zugriff des Masters erfolgt immer nur auf einen / den lokalen Master der entfernten Anlage. Die Portweiterleitung in der entfernten Anlage muss die Weiterleitung des öffentlichen Port:3543 auf Port:3543 + IP Adresse( lokaler Master ) realisieren. Siehe hier zur Konfiguration des Routers oder hier zur Prüfung der Funktion Portweiterleitung

Vorteile:
- einfache, zuverlässige und weltweite Vernetzung zu beliebigen Standorten über Internet möglich

Nachteile:
- es wird ein dynDNS Account benötigt
- die Router Konfiguration im entfernten Netzwerk muss korrekt vorgenommen werden. Dazu ist eine enge Abstimmung notwendig
- aus Sicherheitsgründen sollte eine HTTPS basierte Verbindung verwendet werden, was Zertifikate benötigt.
- die Konfiguration ist etwas schwieriger
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